Spielfeld

Um Vergleichbare Verhältnisse auf allen internationalen Spielfeldern zu schaffen werden Beschaffenheit und Ausmaßen gleichgesetzt. Die Ausmaße eines Feldes betragen hierbei 60 bis 61 Meter in der Länge und 29 bis 30 Meter in der Breite.
Um Missverständnissen vorzubeugen dürfen alle Feldmakierungen auf einem Feld das die Internationalen Regeln einhalten soll nur an bestimmten, dafür vorgesehenen Flächen, angebracht werden.
Diese Regeln umfassen aber nicht nur die spieltechnischen Markierungen wie die Drittel oder das Zentrum des Spielfeldes, sondern auch eventuell schlecht platzierte Werbung. Mit Erlaubnis der International Ice Hockey Federation (IIHF), darf allerdings Werbung angebracht werden. Sollte keine Erlaubnis vorliegen müssen die Flächen Weiß gestrichen sein.
Auch die Höhe der Bande ist geregelt und muss zwischen 120 und 122 Zentimetern liegen, am unteren Rand muss sie eine sogenannte Stoßkante aufweisen. Ebenso muss sie glatt sein und darf keine Unebenheiten besitzen, die bei den Spielern eine Verletzung hervorrufen könnte. Sämtliche Konstruktionen, die für die Halterung der Bande verantwortlich sind, müssen auf Grund der sonst gegebenen Verletzungsgefahr auf ihrer Außenseite angebracht werden.

Eishockey

Eishockey ist eine Sportart, die zwischen 1840 und 1875 in Kanada aus verschiedenen Mannschaftssportarten entwickelt wurde. Dabei spielten die stationierten britischen Truppen eine wichtige Rolle, die das schottische Spiel Shinty 1840 als Shinney in Kanada auf Schnee oder Eis spielten. Ab 1855 wurde mit (Feld-)Hockeyschlägern gespielt. Das erste echte Eishockey-Spiel fand am 3. März 1875 in Montréal zwischen Dozenten und Studenten der McGill-Universität Montréal statt. Weitere Vorläufer in Europa hat das Eishockey im Bandy, das auch heute noch in einigen (vor allem nord- und osteuropäischen) Ländern gespielt wird. Das Wort Hockey kommt aus dem Französischen und bedeutet soviel wie krummer Stock.
Beim Eishockey muss ein Puck, eine flache Gummischeibe, mit Schlägern in das gegnerische Eishockeytor geschoben werden. Das Spiel ist im Allgemeinen sehr körperbetont: mittels so genannter "Bodychecks" ist es möglich, den Gegner seitlich zu verdrängen, um den Puck zu erlangen. 2004: Amtierende Deutsche Meister sind die Frankfurt Lions, Österreichischer Meister ist der KAC-Klagenfurt, Schweizer Meister ist der SC Bern.

Tore

In der 103. internationalen Eishockey- Regel wird der Zustand und die Aufstellung der zwei Tore geregelt.
So müssen die Tore jeweils mindestens vier Meter von der Endbande entfernt aufgestellt werden und dürfen sich während des gesamten Spieles nicht bewegen lassen. Vor dem Tor muss ein 180 Zentimeter durchmessender Halbkreis ersichtlich sein.
Auch die Machart und die Materialen unterliegen strengen Vorschriften. Die Ausmaße sind natürlich ebenfalls geregelt und müssten 183 Zentimeter in der Breite und 122 Zentimeter in der Höhe betragen. Die Torstangen müssen hierbei rot lackiert sein.

Markierungen

Natürlich werden auf die Spielfeld Markierungen durch die internationalen Eishockeyregeln vorgeschrieben. So sind die Linien die Verteidigungs-, Neutrale- und Angriffszone aufzeigen vorgeschrieben, aber auch der Durchmesser des Kreises in der Mitte des Feldes ist definiert. Ebenfalls sind die Positionen der Anspielpunkte die über das Feld verteilt sind festgelegt.
Auch scheinbar unwichtige Dinge wie die Garderoben, die Spiel- und Strafbänke sind natürlich geregelt.

Mannschaft

Auch die Anzahl der Spieler die pro Team auf dem Feld sein dürfen ( Sechs Spieler ) und die Positionen der Spieler ( Torhüter, rechter Verteidiger, linker Verteidiger, Mittelstürmer, rechter Flügel, linker Flügel ) sind durch die Regeln festgelegt.
Sollte eine Mannschaft zu irgendeinem Zeitpunkt mehr als Sechs Spieler ( z.B. durch einen unachtsamen, fliegenden Wechsel ) auf dem Feld haben wird dieses Team durch eine Bankstrafe sanktioniert.

Kapitän der Mannschaft

Wie in den meisten Teamsportarten gibt es auch beim Eishockey eine Mannschaftskapitän. Dieser darf als einziger Regelfragen mit dem Schiedsrichter erörtern.
Um das möglich zu machen muss bei jedem Team jeweils ein Kapitän und zwei Ersatz Kapitäne ernannt werden.
Sollte sich kein Kapitän oder Ersatz Kapitän auf dem Spielfeld befinden darf ein Spieler von der Bank das Spielfeld nach Aufforderung des Schiedsrichters betreten um Regelfragen zu klären.
Der Kapitän muss sich außerdem durch das tragen des Buchstaben „C“ kenntlich machen. Die Ersatzkapitäne tuen dies durch ein „A“. Der Name und die Spielernummer müssen auch dem Schieds- und Punktrichter genannt werden.

Regelwerk

Ein Regelwerk ist eine Sammlung von Regeln. Diese können sich z.B. auf (Rollen-)Spiele, technische Vorgänge, Sportwettkämpfe beziehen.

Kleidung

Die Regelung der Trikots ist vergleichweiße einfach gehalten. So müssen alle Spieler, bis auf den Torwart, die gleichen Trikots tragen. Die Nummer des Spielers muss gut sichtbar sein und das Trikot muss über der Hose getragen werden. Zusätzlich muss es mind. zu 80 Prozent in einer einheitlichen Grundfarbe gestaltet sein.

Startaufstellung

Das wichtigste am Anfang eines Spieles ist die Startaufstellung. In der Regel ist diese von Heim- bzw. Gastmannschaft abhängig. Sollte die möglich sein wird über das Los entschieden.
Die Heimmannschaft entscheidet dann wann das Spiel losgeht und die Gastmannschaft muss das Feld unverzüglich betreten.
Hat die Gastmannschaft ihre Aufstellung bekannt gegeben wird diese dem Trainer der Heimmannschaft mitgeteilt und dieser stellt danach seine Aufstellung auf. Dies ermöglicht das immer die Heimmannschaft einen gegebenen Vorteil besitzt.

Auswechseln der Spieler

Während des Spieles kann jederzeit innerhalb einer drei Meter Zone vor der Spielbank ein Spielerwechsel durchgeführt werden.
Sollte die Regel nicht eingehalten werden, also z.B. die drei Meter Zone nicht eingehalten werden, zieht das eine Bankstrafe nach sich.

Auswechseln der Torhüters

Beim auswechseln des Torhüters wird des öfteren eine Unterbrechung des Spieles notwendig ohne das eine Bankstrafe vergeben wird. Eine Unterbrechung wird angeordnet, wenn der für die Überwachung des Wechselvorganges zuständige Linienrichter, eine Regelverletzung feststellt.
Abgepfiffen wird aber nur wenn nicht die schuldlose Mannschaft im Besitz des Puck ist.

Auswechseln anderer Spieler

Wir ein Spieler ausgewechselt, darf dieser während des Auswechselvorgangs den Puck nicht berühren. Berührt er den Puck doch, absichtlich, zieht das eine Strafe nach sich. Berührt er hingegen den Puck unabsichtlich, wird lediglich der Spielablauf unterbrochen.
Wird ein Spieler nach seiner Bankstrafe ausgewechselt, so kann er erst ausgewechselt werden wenn er seine Bankstrafe abgesessen hat.

Auswechseln in der Spielpause

Auch in den Spielpausen ist ein Spielerwechsel möglich. Allerdings gibt es dafür gesonderte Regeln. So darf der Spielerwechsel nur innerhalb eines kurzen Zeitraumes stattfinden.
Hierbei müssen nimmt der Schiedsrichter die „Einwurfposition“ ein und gewährt jedem Team nacheinander Fünf Sekunden zum Spielerwechseln.

Verletze Spieler

Verletzt sich ein normaler Feldspieler während des Spieles kann dieser kurzfristig durch einen Eratzspieler vertreten werden.
Verletzt sich hingegen der Torhüter muss das Spiel weitergehen. Der Torhüter kann nur durch einen anderen Torhüter ausgewechselt werden. Ist kein Ersatztorhüter vorhanden hat das Team Zehn Minuten um einen anderen Spieler als Torhüter auszurüsten.
Ist der Torhüter einmal ausgewechselt kann er jedoch nicht wieder eingewechselt werden.

Sonderregeln für Strafen verletzter Spieler

Für den Fall das sich ein Spieler verletzt, aber auch eine Spielregel bricht gelten gesonderte Regeln. So darf ein verletzter Spieler der gleichzeitig eine Bankstrafe zu verbüßen hat sich in die Garderobe begeben. Er muss die Bankstrafe nicht selbst aussitzen. Allerdings muss das Team des Spielers sofort einen anderen Spieler benennen der die Bankstrafe als Ersatz für den verletzten Spieler verbüßt. Nach absitzen der Bankstrafe gilt der Spieler als Eingewechselt und darf am Spiel teilnehmen.
Ein verletzter Spieler darf allerdings nicht die Bankstrafe eines nicht verletzten Spielers verbüßen.
Ist ein verletzter Spieler nicht in der Lage das Spielfeld zu verlassen wird das Spiel erst unterbrochen wenn sein Team im Besitz des Pucks ist. Allerdings auch nur wenn sein Team nicht gerade auf das Tor spielt, also eine Torchance besteht.
Der Schiedsrichter hat jedoch immer die Möglichkeit das Spiel sofort zu unterbrechen wenn ein Spieler offensichtlich ernsthaft verletzt ist.

Ausrüstung Stock

Natürlich ist auch die Beschaffendheit des Stockes geregelt. So muss er aus Holz, Aluminium oder Plastik bestehen. Auch muss er gerade sein. Das einzige was geändert werden darf ist das umwickeln mit Klebebändern des Stockes.
Die Länge des Stockes darf maximal 163 Zentimeter betragen, die Schaufel darf die 32 Zentimeter nicht überschreiten.
Noch zu erwähnen ist das diese Regeln für Torhüter und Feldspieler gleichermaßen gelten.

Ausrüstung Schlittschuhe

Beim Spiel dürfen nur Eishockeyschlittschuhe die den internationalen Sicherheitsrichtlinien entsprechen verwendet werden. Eiskunstlauf- oder Eisschnelllaufschlittschuhe dürfen nicht verwendet werden.

Schutzausrüstung Torhüter

Die Ausrüstung des Torhüters unterscheidet sich maßgeblich von der, der Feldspieler. Der Grund ist die völlig andere Spielart des Torhütes. Er muss besonders vor dem Puck geschützt werden. Dieser Schutz darf ihm aber keinen entscheidenden Vorteil gegenüber anderen Torhütern bringen, deshalb sind alle Ausrüstungsgegenstände des Torhüters in der Größe festgelegt.

Schutzausrüstung Spieler

Auch bei den Spielern ist die Schutzausrüstung festgelegt. Alle Teile sind in der Größe festgelegt und müssen unter dem Trikot getragen werden.
Zu erwähnen bleibt noch das alle Werbe- und Markenzeichen auf den Trikots von der IIHF genehmigt werden müssen.

Puck

Der Puck muss 2,54 Zentimeter hoch, und mit einem Durchmesser von 7,62 Zentimetern hergestellt. Er muss überwiegend schwarz sein und zwischen 156g und 170g wiegen.